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“KÜNSTLICHE INTELLIGENZ TRIFFT EVENTPLANUNG – FLUCH ODER SEGEN ODER BEIDES?“

  • 8. März 2024
  • 3 Min. Lesezeit

Bei der Konzeption, Planung und dem Design eines Events ist es immer das Ziel, Marken, Anlässe, Menschen, Ideen, Produkte, … erlebbar zu machen. So authentisch, spür- und nahbar wie möglich.

Doch wie erreicht man dieses Ziel mit einer Intelligenz, die nicht auf soziale, emotionale und natürliche Ressourcen zurückgreifen kann, sondern sich im Gegenteil an, wie der Name es schon sagt, künstlich angefütterten und verwerteten Informationen bedient?

 

Klar, als logische Weiterentwicklung unserer digitalisierten Welt - wenngleich man in Deutschland manchmal das Gefühl hat sich auf der Stelle statt voran zu entwickeln, aber das ist ein anderes Thema… - und als verantwortungsvolle Unternehmer:innen darf man unseres Erachtens nicht den Fehler machen, eine so große Errungenschaft, die es vor allem aus technischer Sicht zweifelsohne ist, zu ignorieren.

 

Aber wie schafft man eine gesunde und wertschöpfende Annäherung an dieses Thema, ohne dabei ständig die Angst im Nacken zu haben, dass man Gefahr läuft damit für die Ersetzbarkeit der eigenen Berufung und Leistungen zu sorgen?

 

Indem man sich oder wie wir es für uns zumindest verortet haben, klar positioniert und ja, auch abgrenzt - nach innen wie nach außen!

 


CEO auf schwarzem Sofa in Büro


Selbstverständlich sind wir weit entfernt davon uns als KI-Pedia bezeichnen zu können, wir haben uns aber so intensiv informiert, dass wir für uns im Kontext unserer Leistungsfelder und des Themas "Eventplanung trifft künstliche Intelligenz" zu eben dieser Erkenntnis und Haltung gelangen können. Für alle, wir nennen es „harte“ Themen, wie zum Beispiel faktenbezogene Dinge, die sich sowieso von technischen Parametern wie z.B. Algorithmen nähren, nehmen wir bei Bedarf den Support von KI in Anspruch. Bei allen, und das sind in unserem Wirkungsfeld die meisten, „weichen“ Themen, vertrauen wir auf unsere natürliche, menschliche und ja, auch emotionale Intelligenz.

 

Konkret heißt das für uns, dass wir im Zuge einer reinen Informationsbeschaffung mit Tools wie ChatGPT arbeiten, zum Beispiel beim Verfassen einer Stellenausschreibung oder bei bestimmten Fachfragen. Für Impulse beim Verfassen rein deskriptiver Texte, beispielsweise von Bildern, nutzen wir auch manchmal die Angebote von Designs.ai oder Canva.

 

Alles was aber hochgradig individuell angefertigt wird und den „weichen“ Input benötigt geben wir nicht aus der Hand und dem Kopf ;-)

Insbesondere unsere Texte, ob für die Website, Social Media oder auch diesen Blog sowie alles was mit kreativen und/oder visuellen Prozessen zu tun hat, braucht unserer Meinung nach unseren eigenen und sehr individuellen Input, der sich eben aus sehr vielen verschiedenen, auch empathischen Faktoren nährt.

Wie nehmen wir unser Umfeld wahr? Was inspiriert uns? Wie verbinden wir die Geschichte der Menschen, Marken, Anlässe mit den jeweiligen Wünschen, Visionen, und oft auch „weichen“ Zielen wie zum Beispiel der Vermittlung von Emotionen?

 

Natürlich haben wir auch schon mal versucht einen zu unseren Ergebnissen äquivalenten Outcome via der künstlichen Gefährt:innen zu generieren, aber ehrlich gesagt ist das weit von unserem Anspruch an kreative, inspirierende, aber immer auch realistische Arbeitsergebnisse entfernt.

 

Apropos Realismus: Seit einer Weile bemerken wir, dass die manchmal ja eh schon gefährlich weit weg von jeder Realität agierenden sozialen Netzwerke von Bildern geflutet werden, die mit künstlicher Intelligenz entstanden sind. Am besten dann noch in Verbindung mit künstlich generierten Texten und was besonders schön ist (not!), gerne auch noch ohne ausreichend ersichtliche Kennzeichnung.

 

Um ausgehend von diesen Gedankenspielen die Brücke zu der einleitenden Frage zu schlagen: So sehr uns diese Errungenschaft des technischen Fortschritts auch fasziniert und gelegentlich auch Hilfestellung leistet, so ist sie mit Blick auf die uns umtreibenden Themen und Belange, vor allem hinsichtlich einer bisher oft noch nicht ausreichend verortenden Verwendung doch eher Fluch und Segen zugleich.

 

Wir fühlen das so! Ihr auch?  

 

Sarah, Liv & die Crew




Fellgoodmanager Theo in Aktion


 
 
 

9 Kommentare


Sanchizes chinazes
Sanchizes chinazes
29. Juli
Die Nutzung von KI in der Eventplanung ist sowohl Fluch als auch Segen – sie unterstützt bei faktenbasierten Aufgaben, während kreative und emotionale Prozesse menschliche Intelligenz erfordern. Eine klare Abgrenzung, wo KI hilft und wo sie nicht, ist entscheidend. Für Eventplaner, die eine Pause suchen, https://spinanias.de/ bietet etwas Unterhaltung. Wie setzt du KI in deiner Arbeit ein?

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Dex Ter
Dex Ter
28. Juli

„Künstliche Intelligenz trifft Eventplanung – Fluch oder Segen oder beides?“ Diese Frage beschäftigt die Veranstaltungsbranche zunehmend. KI kann die Planung erheblich vereinfachen, indem sie Zeitpläne optimiert, Teilnehmerdaten auswertet, personalisierte Einladungen erstellt und organisatorische Abläufe automatisiert. Gleichzeitig bleiben Kreativität, Empathie und das Gespür für besondere Erlebnisse weiterhin Aufgaben, die Menschen am besten erfüllen. Die größte Stärke liegt daher in der Kombination aus intelligenter Technologie und menschlicher Erfahrung – so entstehen effizient geplante Events mit einer persönlichen Note. Weitere interessante Beiträge und Inspirationen findest du auf AFK Spins.

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Jordan Peterson
Jordan Peterson
21. Juli

Ein spannender Beitrag, der die Chancen und Grenzen von KI sehr ausgewogen betrachtet casinacho. Gerade in der Eventplanung bleiben Kreativität, Empathie und das Gespür für Menschen aus meiner Sicht unersetzlich. KI kann viele Prozesse sinnvoll unterstützen, aber die besten Ideen entstehen oft erst durch echte persönliche Erfahrungen und Zusammenarbeit.

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Jack Campbell
Jack Campbell
09. Juli

Mehr dazu: https://turbowinz.com.de/  Ein reflektierter Blick auf KI in der Eventplanung – die Unterscheidung zwischen harten Fakten (wo KI hilft) und weichen, emotionalen Themen (wo menschliche Kreativität zählt) ist genau richtig. Das Problem mit ungekennzeichneten KI-Bildern in sozialen Netzwerken ist riesig. Schön, dass ihr auf eure eigene empathische Intelligenz vertraut, statt alles aus der Hand zu geben.

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John Hargen
John Hargen
10. Juni

Allerdings muss ich zugeben: Wenn ich mal einen Ausgleich zur intensiven Planungsarbeit brauche oder einfach neue Impulse suche, lande ich abends manchmal auf Spinmama Die Seite bietet eine gute Auswahl an Spielen und hat mich durch ihre unkomplizierte Bedienung überzeugt – ein kurzer Kopf-frei-Moment quasi. Aber zurück zum Thema: KI kann uns tolle Daten und Checklisten liefern, das zwischenmenschliche Feeling aber nicht ersetzen. Wie seht ihr das? Arbeitet ihr selbst mit KI-Tools in der Planung oder haltet ihr lieber ganz klassisch dagegen?

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